Syrien – „Alles Leid vom Menschen kommt vom Menschen“ (Seneca)

 

Syrien und sein Volk versinken in Chaos, Not und Elend. Der Bürgerkrieg macht aus der einstigen Perle des Orients, die Hölle des Orients. Betroffen sind vor allem die eigentlich unbeteiligten, die unschuldigen Bürger selbst. Sie werden zwischen den Fronten aufgerieben. Flüchten, hungern und sterben. Vor allem auch Kinder sind massiv davon betroffen. Eine Generation, die all dies nie vergessen wird können und mit dem dunklen Schatten im Herzen ein Leben lang leben muss.

 

Mit 7,– Euro kann man ein Kind einen Monat lang mit Nahrungsmitteln versorgen. 7,– Euro, die uns nicht fehlen, aber syrischen Kindern helfen!

 

Flucht, Hunger und Tod

 

Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat aus einem stolzen Volk ein gebrochenes, gedemütigtes und vor allem gepeinigtes Volk gemacht. Bis heute sind 9,4 Millionen Syrer geflüchtet bzw. sind auf der Flucht. Fünf Millionen Kinder sind von den verehrenden Auswirkungen direkt betroffen. Sie sind verletzt und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Eine weitere Million Kinder sind von jeder Hilfe abgeschnitten. Sie leben in belagerten Gebieten und ernähren sich von Wurzeln, Katzen und alles was sie finden können. Die medizinische Versorgung ist vielen Ort zusammen gebrochen.

1,12 Millionen Menschen sind in den Libanon, weitere 799.000 in die Türkei und 605.000 nach Jordanien geflohen. Weitere 6,5 Millionen Syrer sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Sie wurden aus ihren Orten vertrieben oder ihre Häuser sind Bomben des Krieges zum Opfer gefallen.

6,3 Millionen Menschen sind auf Hilfe bei der Nahrungsmittelversorgung angewiesen. Der Nothilfeplan der UN ist derzeit nur zu 24 % finanziert.

Die Zahl der Kinder, die innerhalb Syriens auf der Flucht sind, hat sich von 920.000 im März 2013 auf heute knapp 3 Millionen verdreifacht. Eine Entwicklung, die die Dramatik und Situation in Syrien eindringlich unterstreicht. Mehr als drei von vier Kindern sind unter 12 Jahre!

Die Hälfte aller Flüchtlinge, die in den Libanon geflohen sind, sind Kinder. 75 % davon wiederum sind unter 5 Jahre alt.

Die Caritas Österreich hilft vor Ort

 

Die Caritas Österreich hat seit Ausbruch des Bürgerkrieges (März 2011) rund 4,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese Mittel wurden speziell für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. 70.000 Menschen konnten mit diesen Mitteln versorgt werden. Die Hälfte davon sind Kinder. Weitere 1,8 Millionen Euro hat die Caritas Österreich für die Flüchtlingsarbeit im Libanon eingesetzt. Insgesamt konnten im Libanon damit 14.000 Menschen unterstützt werden.

Auch in Jordanien ist die Caritas Österreich aktiv und hat hier für die Nothilfe 1,8 Millionen Euro eingesetzt. Rund 34.000 Menschen konnten damit unterstützt werden.

Die Flucht aus der Heimat

 

Syrien gehört mittlerweile zu jenen unrühmlichen Ländern, die auf die höchste Anzahl von Flüchtlingen verweisen können. Syrien reiht sich damit zwischen Afghanistan und Somalia ein. 2,8 Millionen Flüchtlinge aus Syrien sind Kinder unter 18 Jahren. Häufig haben sie ihre Eltern im blutigen Bürgerkrieg verloren und sind auf sich alleine gestellt.

Nicht nur Syrien ist durch den Bürgerkrieg betroffen, sondern vor allem auch jene Nachbarländer, die die Flüchtlinge aufnehmen. Allen voran der Libanon. Pro 1000 Einwohner wurden 178 Flüchtlinge aufgenommen. Damit ist der Libanon seit 1980 jenes Land, das relativ betrachtet, am meisten Flüchtlinge aufgenommen hat.

Jene Syrer, die überleben wollen und die Hoffnung auf eine Zukunft nicht aufgeben wollen, müssen fliehen. Sie verlassen ihre Heimat in der Hoffnung, dass sie nach Beendigung des Konflikts wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Nachbarländer wie Türkei, Libanon und Jordanien sind ihre letzte Hoffnung. Gerade diese Länder müssen finanziell unterstützt und gestützt werden. Vor allem wirtschaftlich ohnehin schwächere Länder müssen künftig anders bedacht werden, als jene, die wirtschaftlich etwas besser bilanzieren.

 

 

 

 

Hilfe verdoppeln
Auf Grund der anhaltend dramatischen Situation in Syrien und den umliegenden Nachbarländern sowie der aktuellen Hungerskatastrophen in Westafrika und im Südsudan ist die Caritas in diesem Jahr doppelt gefordert. Es gilt, jene Hilfsprojekte aufrecht zu erhalten, die bisher Menschen in Not geholfen haben. Darüber hinaus muss nun zusätzlich Nothilfe gestartet werden für all jene, die aktuell ums Überleben kämpfen. Helfen Sie mit!

Mit 7 Euro können Sie ein Kind einen Monat lang mit Nahrungsmittel versorgen, mit 14 Euro sogar zwei –  übernehmen Sie eine Patenschaft für eine Zukunft ohne Hunger.

PSK
IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004
BIC: OPSKATWW

Kontonummer: 7.700.004
BLZ 60.000

Kennwort: Hungerhilfe

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