Syrische Weihnachtswünsche … Menschen, die uns brauchen …

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, der Stille, der Einkehr, der Menschlichkeit und der Liebe. Aber auch die Zeit des Wünschens. CARE hat in die traurigen Kinderaugen der syrischen Flüchtlingskinder und anderer syrischer Flüchtlinge geblickt und sie nach ihren Wünschen, Sorgen und Träumen befragt. Wünsche, die WIR ALLE hören sollten!

 

Erster Weihnachtswunsch

„Der Sturm hat unsere Zelt-Schule zerstört. Wir wünschen uns, dass es bald eine neue gibt und Spielsachen und dass es nicht mehr so kalt ist.“

Zweiter Weihnachtswunsch

„Ich bin schwanger, und wünschte, ich würde mein Kind nicht auf der Flucht bekommen. Ich wünschte, ich könnte meine Kinder an einem Ort großziehen, den ich Zuhause nennen kann.“

Dritter Weihnachtswunsch

Nasser aus dem Libanon, dessen Familie den Flüchtlingen Grund und Boden zur Verfügung gestellt hat.

„Ich wünschte, ich könnte ihnen mehr geben als nur den Boden und die Zelte.“

Vierter Weihnachtswunsch

„Wir wünschten, wir hätten Socken und Decken und würden nicht immer frieren. Wir wünschten, Papa hätte nicht immer Albträume vom Gefängnis.“

Fünfter Weihnachtswunsch

Hadi, ehrenamtlicher CARE-Helfer

„Wir müssen uns gegenseitig Hoffnung geben. Ich wünsche mir, dass die Welt die syrischen Flüchtlinge nicht vergisst.“

Sechster Weihnachtswunsch

„Ich möchte sagen, dass ich meinen Mann liebe. Jeden Tag bin ich froh, dass wir und die Kinder zusammen sind. Ich wünsche mir, dass diese Krise unsere Familien nicht zerstört.“

Siebter Weihnachtswunsch

„Ich wünschte, die Schulen wären nicht voll. Ich wünschte, mein Bruder müsste nicht arbeiten, um uns zu helfen. Ich wünschte, ich könnte meinen Vater wiedersehen.“

Achter Weihnachtswunsch

Kawkab (Jordanien) hilft den Flüchtlingen, die in ihr Land kommen.

„Wo sollten sie auch sonst hin, all diese Kinder, Mütter und Väter? Ich wünsche mir, dass ich ihren Schmerz etwas lindern kann.“

Neunter Weihnachtswunsch

„Ich möchte, dass meine Kinder Medikamente bekommen. Ich möchte, dass die Angst aufhört. Jede Nacht wache ich auf, und stelle mir vor, wie ich, mein Mann, meine Kinder sterben.“

Zehnter Weihnachtswunsch

„Ich wünschte, die Bomben hätten nicht drei meiner Enkelkinder getötet. Ich wünschte, ich könnte sie aufwachsen sehen.“

Elfter Weihnachtswunsch

„Ich bin krank und fürchte, dass ich bald sterben muss. Ich wünsche mir, dass ich nicht sterbe. Oder wenn, dass ich wenigstens zu Hause (in Syrien) sterben könnte.“

Zwölfter Weihnachtswunsch

Zwei Helferinnen in Amman.

„Ich möchte helfen, anstatt mich so hilflos zu fühlen.“

„Ich möchte ein Medikament erfinden, dass gegen Traurigkeit hilft.“

Dreizehnter Weihnachtswunsch

Syrisches Flüchtlingskind in Jordanien.

„Ich weiß nicht, ob ich jemals nach Hause zurück kann. Und ob ich immer ein Flüchtling bleiben werde. Ich wünsche mir, dass ich nicht mehr weinen muss.“

 

Quelle: CARE

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